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Skinfaxi Jugendhilfe in Schweden


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27. Januar 2014

Unser Hof Äppelkullen

Auf dem Hof Äppelkullen wurde die Erwerbslandwirtschaft nach mehreren Jahrhunderten in den 60er Jahren aufgegeben. Der Hof besteht aus einem in mehreren Etappen gebauten echten Blockhaus, in dem insgesamt 5 Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer und eine richtige Küche zur Verfügung stehen.

An Nebengebäuden haben wir ein in klassischer, kenntnisreicher Holzbauweise erstelltes Stallgebäude (ca. 200m2), in dem der Laufstall für unsere Pferde sowie Futter- und Sattelkammer eingerichtet sind. Im zweigeschossigen ehemaligen Getreidemagazin (140m2) haben wir eine Werkstatt, die sich an einer typischen Hofwerkstatt orientiert, eingebaut. Wir haben ein gutes Sortiment an Holzbearbeitungsmaschinen. Im Obergeschoss gibt es Aktionsfläche auch bei schlechtem Wetter.

Rund um den Hof gehören uns ca 3ha, auf denen wir Gemüse anbauen, Flächen für Hofarbeiten haben und die Pferde weiden. In der Nachbarschaft nutzen wir verschiedene kleine angepachtete Flächen und gewinnen unser Brennholz z.B. bei Pflegemaßnahmen von Weiden.

Wir haben einen (relativ langsamen) Internetbreitbandzugang und können deutsche Fernsehprogramme über Astra empfangen (z.B. Schulfernsehen). Der Zugang zu Medien ist bei uns beschränkt.

Aufgrund der Lage passiert es immer wieder, dass bei Gewitter oder Sturm die Kommunikationseinrichtungen vom Lieferanten vorbeugend abgeschaltet werden, und auch Stromausfälle sind relativ häufig. Daraus erklärt sich, dass die Reaktionszeiten teilweise unterschiedlich sind.



21. Januar 2014

Gartenbau und Haushalt

Wir haben einen kleinen Gartenbaubereich, dessen 160m2 grosses Gewächshaus auch Einblicke in den Gartenbau ermöglicht. In diesem ziehen wir mit (semi)professionellen Methoden Gemüse (spezielle Tomatensorten, Kräuter, Paprika, Auberginen), dass wir zu Sossenprodukten, die sich wie Tomatenmark verwenden lassen, verarbeiten. Ein kleiner Hausgarten versorgt uns darüberhinaus mit frischem Blattgemüse und Salaten. Dabei versuchen wir besonders alte Kultursorten zu pflegen.

Wir leben ein aktives Landleben. Wir möchten, dass man sieht, was man tut. Vom Feld auf den Tisch. Auch das Fleisch unserer Tiere verarbeiten wir.

Wir haben keine Angestellten, die putzen und den Haushalt versorgen – das tun alle, die hier wohnen, gemeinsam. Die Jugendlichen waschen ihre Wäsche selbst, räumen ihr Zimmer auf, helfen beim Kochen und der Pflege der im Alltag benutzten Dinge. Klar helfen wir, wenn Fragen auftreten.

Bei der Essenszubereitung benutzen wir so wenig Fertigprodukte wie möglich. Wir mahlen Getreide zu Mehl. Wir kaufen ganze Tiere von der Schlachterei zurück. Wir backen Brot und machen Gemüse für den Winter ein.

An einigen Tagen übernehmen die KlientInnen das Kommando in der Küche. Sie können zeigen, was sie gelernt haben, und ihr Wunschessen kochen. (Puh, selbstgemachte Hamburger schmecken ja viel besser! Aber Arbeit macht das schon… :-))



15. Januar 2014

Die Umgebung

Ålhult ist ein kleine Streusiedlung im nördlichen Småland mit insgesamt 5 dauerhaft bewohnten Häusern. Geologisch interessant bilden die umliegenden in der Eiszeit entstandenen Hügel ein Hufeisen. Rund um den Ort gibt es viele interessante Reitwege, tolle Seen (darunter ein Quellwassersee) und tolle Aussichtspunkte in der typischen von Astrid Lindgren beschrieben Landschaft mit kleinen – durch Steininseln aufgelockerten – Ackerflächen und klassischen Holzhäusern. Zur Ostsee sind es ca. 25 km.

Über eine kleine Strasse gelangt man ins 6 km entfernte Blackstad, das einen „Landladen“, Bushaltestelle und eine Schule mit Swimmingpool im Sommer und Eisbahn im Winter hat.

Ålhult ist umgeben von Wald und Wiesen. Direkt vor der Haustüre kann man zu Touren auf dem Tjustleden loswandern, es gibt im Umkreis von 5 km gleich mehrere schöne Badeseen, in einem Naturschutzgebiet findet sich ein seit mehrern Jahrzehnten naturbelassener Urwald und schöne Felsen zum Klettern. Auch die nächste Kanuroute ist nur wenige Kilometer entfernt.

Das nächste Dorfzentrum mit Gesundheitszentrale, Freizeiteinrichtungen und vielen Läden ist das an der Küste gelegene Gamleby, ca. 25 km entfernt. Den Service einer Kleinstadt mit vielen – auch national tätigen – Ketten und sehr guten Einkaufsmöglichkeiten und einem Krankenhaus mit Notaufnahme und Psychiatrie ist das ca. 40 km (40 min Fahrzeit) entfernte Västervik.

Anreisemöglichkeiten

Entfernungen legt man in Schweden schnell zurück – auf dem ganzen Weg nach Västervik gibt es nicht eine einzige Ampel… Unser Standort liegt zwischen Vimmerby und Västervik nahe des Ortes Blackstad, der 2 mal täglich Busverbindungen von uns zu den beiden Orten anbietet. Wir liegen vom Flughafen „Stockholm-Skavsta“ ca. 180 km entfernt.

Kurz gefasst gibt es folgende Möglichkeiten zu uns zu kommen:

  • Die Bahn bietet mit dem Europaspezialpreis Schweden (ab 39 Euro, normal ca. 70 Euro) sehr gute Verbindungen (mehrmals täglich 7,5 Std mit einmaligen Umsteigen ab Hamburg). Der Reisebegleitservice (Assistenz beim Umsteigen etc) ist gut ausgebaut. Fernbahnknotenpunkte sind „Linköping“ oder „Nässjo“, beide ca. 100 km entfernt (Weiterfahrten bis „Mariannelund“ (40 km)  oder alternativ „Gamleby“ (25 km) sind per Regionalverkehr möglich).
  • Per Flugzeug fliegt man am besten zum Flughafen Nyköping ca. 100 km südlich von Stockholm, den Ryanair „Stockholm-Skavsta“ nennt, von hier aus geht es mit einmaligem Umsteigen per Bus weiter nach Gamleby. Leider hat Ryanair den Service stark eingeschränkt, und es gibt immer wieder Schwierigkeiten mit Begleitservicen.
  • Per Auto hat man zu den Fährhäfen (Trelleborg / Helsingborg)  4- 5 Std. Fahrzeit über Fernstrassen mit nur wenigen Ortsdurchfahrten. Wir empfehlen in der Regel die Benutzung von Nachtfähren (z.B. Finnlines). Die schnellste Fahrmöglichkeit sind ca. 680 km in ca. 8 – 10 Std. nach Hamburg.


14. Juli 2013

Unsere Tiere – wichtiger Teil des Lebens

Sich mit einem Tier vertraut zu machen, sie zu versorgen und die Produkte von ihnen zu geniessen ist ein wesentlicher Teil unseres Alltages.

Unsere Pferde

Meine Pferde wohnen in einem großzügigen Offenstall. Sommers wie Winters haben sie ständigen Zugang ins Freie und können sich bewegen. Schutz suchen sie fast nur, wenn die Sonne scheint – gegen Kälte und Schnee hilft Bewegen.

Der Ursprung unserer Pferde liegt im ahnenreichen Zuchtgebiet Trakehn. Sie sind nicht auf sportliche Höchstleistungen gezüchtet, sondern vielseitig. Auf dreien unserer Pferde reiten wir und fahren sie mit der Kutsche. Die Tiere bewegen sich trittsicher durch Wald und Flur, wurden bisher nur wenig in der Reitbahn geritten. Drei Pferde sind recht grosse Warmblüter, eines ist eine Kreuzung mit einer Welsh Pony-Stute. Alle Tiere sind als Jugendpferde roh zu uns gekommen.

Ziegen und Schafe

Oft halten ich Ziegen und / oder Schafe. Diese sind richtige verspielte Balancekünstler . Sie lieben Äste, Zweige, Blätter – und sind richtig neugierig und sozial – leider auch kreativ bei Ausbrechversuchen aus dem Gehege. Für ein Stückchen Brot führen Sie richtige Kunststücke auf.  Die Tiere leben bei mir vorallem im Winter, da mir im Sommer das Weideland fehlt. Oft gibt es Frühjahr  Lämmchen – das Dabeisein bei einer Geburt gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen.

Meine Katze

ist ein richtiger Schmusetiger und darf dürfen auf einem Hof wie hier unseren nicht fehlen. Sie ist eigentlich immer begeistert von Kontakt  – scheut aber  auch vor der Aufgabe, den Hof mäusefrei zu halten, nicht zurück.

 



Leben in Zusammenhängen / Ökologie

Ein Leben in Zusammenhängen gehört zu den grundlegenden Werten, die ich vermitteln möchte. Ein bewusster und schonender Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten ist für mich daher eine Selbstverständlichkeit.

Unser praktisches Handeln orientiert sich an zwei Polen: Der Beteiligung der Jugendlichen an der praktischen Lebensgestaltung und einem ökologischen Lebensstil.

Selbstverständlich geht dies nicht immer „Hand in Hand“, und die Pole stellen ein Spannungsfeld dar.

Mit Energie gehen wir bewusst um. Wir beziehen Strom aus erneuerbaren Energiequellen und setzen im Haushalt bewusst auf energiesparende Geräte – von der Beleuchtung bis zur Waschmaschine.

Die Heizung unseres Hauses erfolgt „CO²-neutral“  mit einer Holzzentralheizung. Unser altes, in Blockbauweise erbautes Holzhaus wurde mit Dämmung und Austausch der Fenster auf einen guten Energiestandard gebracht.

Bei unserer Reiseplanung steht eine gut funktionierende und krisensichere Planung im Mittelpunkt.  Wir nutzen viel PKWs und wickeln viele Transporte mit Fluggesellschaften ab (Punkt-zu-Punkt-Verbindungen). Wo möglich greifen wir auf die energiesparenden Langstreckenfähren und auf Bahnverbindungen zurück.

Wie viele Jugendhilfeprojekte fahren sehr viele Kilometer per Auto, dies dann aber meistens mit mehr als 2 Personen im PKW. Als Treibstoff setzen wir auf Ethanol (E85) und sind an einer Fabrik zur Produktion von Ethanol aus Schwachholz beteiligt (die jedoch noch nicht ihren Betrieb aufgenommen hat).

Unser Gemüsegarten und unsere Tierhaltung leisten einen wesentlichen Beitrag zu unserer Ernährung. Fertigprodukte setzen wir nur im begrenzten Umfang ein – wir kochen sehr oft „vom Grund auf“ und setzen auf eine gesunde und vielfältige Ernähung. Viele Produkte – von Rindfleisch über Kartoffeln zu Getreide – beziehen wir in unmittelbarer Umgebung von Landwirten. Milchprodukte und Gemüse während des Winters kaufen wir meistens bei Lidl, da wir Wert auf einigermassen frische Ware legen und mit der Qualität des lokalen Handels nicht zufrieden sind.

Unsere Landwirtschaft ist nicht ökologisch zertifiziert – weil wir a) ein kleiner Betrieb mit überwiegender Eigenverwendung der Produkte sind und uns b) die Möglichkeit zum lokalen Futterkauf offen halten möchten. Chemische Bekämpfungsmittel setzen wir nicht ein, und unsere Nährstoffe kommen durch den Futterzukauf auf unsere Wiesen. Mit einem Verbrauch von  ca. 33.000 kg Heulage pro Saison enstehen sonst große Transportbelastungen.

Unsere Anlage ist so geplant, dass sie weitgehend ohne Maschineneinsatz funktioniert – allerdings heben wir schwere Lasten und bewältigen monotone Arbeiten bewusst maschinell mit relativ grossem Gerät (ohne Kompromisse bei der Sicherheit).

Mit den Tieren – davon viele aus geschützen Arten – leisten wir einen praktischen Beitrag zur Landschaftspflege; auch, indem wir alte Waldweiden restauriert haben.

Bei unseren Bauprojekten in der Landwirtschaft haben wir tierfreundliche und flexible Offenstallanlagen geschaffen.

Da wir Wasser aus einem Dorfbrunnen beziehen, gehen wir damit nicht besonders sparsam um. Selbstverständlich haben wir ein Mülltrennungssystem und beteiligen uns an der Einsammlung von landwirtschaftlichem Plastik. In vielen Bereichen nutzen wir gebrauchtes Material und geben unsere Überschüsse gerne in Second-Hand-Geschäften ab.

Unser Abwasser wird in einer kleinen  Hauskläranlage, die nur in so dünnbesiedelten Gegenden vertretbar ist, geklärt. Wir sind – wie alle Nachbarn – nicht an eine öffentliche Kanalisation angeschlossen. Daher gibt es einige Auflagen der Gemeinde (Verwendung gewisser Waschmittel, kein Haarefärben auf dem Hof etc).